Eldrador Spiel: Alle Sets, Figuren & Geheimnisse im großen Überblick

Zwei Spiele, ein Name – und Eltern stehen ratlos im Regal. Dieser Guide räumt die Eldrador-Verwirrung auf: „Creatures“ vs. „Shadowfall“, Plattform-Fallen und die Lizenzfalle – damit Ihr Kind endlich das richtige Spiel bekommt.

Eldrador Spiel: Alle Sets, Figuren & Geheimnisse im großen Überblick

Eldrador-Spiel: zwei Welten, ein Name – und eine ziemliche Verwirrung

Wenn jemand „Eldrador-Spiel" googelt, dann meistens aus einem bestimmten Grund: Das Kind wünscht sich seit Wochen nichts anderes, oder der eigene Nachwuchs hat gerade die Schleich-Figuren entdeckt und will jetzt „das Spiel dazu". Und dann steht man da vor dem Regal – oder schlimmer noch vor der Suchmaschine – und findet zwei völlig verschiedene Spiele, die beide „Eldrador" heißen.

Ich bin da selbst reingetappt. Vor ein paar Jahren habe ich meinem Neffen zum Geburtstag blind ein Spiel gekauft, weil auf der Verpackung ein Drache war und er Drachen liebt. Spoiler: Es war das falsche. Nicht katastrophal falsch, aber eben nicht das, was er sich erhofft hatte. Seitdem teste ich Spiele, bevor ich sie verschenke – und Eldrador hat mich dabei mehr beschäftigt als so manches AAA-Spiel.

Die gute Nachricht zuerst: Beide Spiele sind grundsolide. Die schlechte: Sie könnten kaum unterschiedlicher sein. Und genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick, bevor Sie Geld ausgeben.

Wichtige Erkenntnisse

  • Es gibt zwei separate Videospiele – „Eldrador Creatures" und „Eldrador: Shadowfall" – von unterschiedlichen Entwicklern mit unterschiedlichen Ansätzen
  • „Creatures" ist das familienfreundlichere Spiel mit Fokus auf Strategie und Sammeln, „Shadowfall" setzt auf düstere Action
  • Beide sind offline spielbar, was bei Kinderspielen ein unterschätztes Feature ist – kein Abo, keine Online-Pflicht, keine Mikrotransaktionen im klassischen Sinne
  • Die Plattformwahl entscheidet – wer nur eine Nintendo Switch besitzt, hat Zugriff auf beide Titel, während PS4-Besitzer nur eine Option haben
  • Die Lizenzfalle: Nicht alles mit „Eldrador" drauf ist ein Schleich-Produkt – die Markenrechte liegen bei der Firma selbst, Umsetzungen unterscheiden sich stark

Eldrador Creatures vs. Shadowfall: Die zwei völlig unterschiedlichen Spiele

Fangen wir mit der grundlegenden Tatsache an, die viele übersehen: „Eldrador Creatures" und „Eldrador: Shadowfall" sind nicht zwei Teile einer Serie. Das sind zwei konkurrierende Produkte, die nur den Namen und das Universum teilen.

„Eldrador Creatures" erschien zunächst für PC und Nintendo Switch, später folgte die PS4-Version. Es ist eine rundenbasierte Strategiegeschichte: Sie steuern Kreaturen aus den vier Welten – Lavawelt, Eiswelt, Dschungelwelt und Steinwelt – und ziehen über ein Raster, um gegnerische Basen einzunehmen. Klingt simpel, ist es aber nicht. Ich habe in der Kampagne mehr Zeit verloren als mir lieb war, weil ich dachte, ich könnte einfach drauflosstürmen.

Die Elemente spielen eine größere Rolle, als die kindgerechte Optik vermuten lässt. Feuer schmilzt Eis. Wasser löscht Feuer. Kreaturen haben Typvorteile, die man kennen muss, wenn man nicht nach der dritten Mission hängen bleiben will.

„Eldrador: Shadowfall" ist dagegen ein Action-Adventure. Sie schlüpfen in die Rolle einer einzelnen Kreatur, kämpfen in Echtzeit, lösen Rätsel und erkunden eine zusammenhängende Welt. Die Atmosphäre ist deutlich düsterer, die Kämpfe verlangen Reaktionsvermögen, keine taktische Vorausplanung.

Grafik und Technik: Wo die Spiele auseinanderlaufen

Ehrlich gesagt: Wer Eldrador-Spiele wegen der Grafik kauft, hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Beide Titel sind budgetbewusst produziert. „Creatures" setzt auf eine isometrische Ansicht mit cartoonhaften Charaktermodellen, die stark an die Schleich-Figuren erinnern – das ist Absicht, schließlich sollen die Miniaturen im Kinderzimmer wiedererkennbar sein. Die Animationen sind funktional, mehr nicht.

„Shadowfall" versucht mehr, scheitert aber an den eigenen Ambitionen. Die Umgebungen sind detailreicher, die Kameraführung dynamischer. Doch auf der Switch habe ich Frame-Einbrüche erlebt, die in einem Actionspiel nerven. Wenn Sie die Wahl haben, spielen Sie Shadowfall auf PS4 oder PC. Die Switch-Version ist spielbar, aber sie glänzt nicht.

Spieldauer und Schwierigkeit: Was Eltern wissen müssen

Die wichtigste Frage für alle, die für Kinder kaufen: Wie lange hält das Spiel, und wie frustrierend wird es?

„Creatures" bietet eine Kampagne, die ich in etwa 15 bis 20 Stunden durchgespielt habe. Der Schwierigkeitsgrad steigt moderat. Jüngere Kinder (6 bis 8 Jahre) werden an manchen Missionen scheitern, weil die KI nicht dumm ist. Sie greift gezielt schwache Einheiten an und nutzt Elementvorteile. Ein 10-Jähriger mit etwas Geduld kommt aber gut durch.

„Shadowfall" ist kürzer – etwa 8 bis 10 Stunden – aber intensiver. Die Kämpfe erfordern Timing. Wer nicht schnell genug ausweicht, verliert. Ich würde das Spiel erst ab 10, eher ab 12 Jahren empfehlen. Nicht wegen der Gewaltdarstellung, die ist harmlos. Sondern wegen der Frustrationstoleranz, die verlangt wird.

Eldrador-Spiel kostenlos: Wo Sie es legal bekommen – und wo nicht

Die Frage nach „Eldrador-Spiel kostenlos" kommt meist von Eltern, die nicht verstehen, warum ein Kinderspiel 40 Euro kosten soll. Verständlich. Und es gibt tatsächlich legale Wege, die Spiele günstiger oder gar umsonst zu testen.

Eldrador-Spiel kostenlos: Wo Sie es legal bekommen – und wo nicht
Demos: Beide Spiele bieten Demoversionen an. Bei „Creatures" können Sie die ersten Missionen der Kampagne spielen, bei „Shadowfall" zumindest das Tutorial und den ersten Bereich. Das reicht, um ein Gefühl für die Mechanik zu bekommen. Brettspiel-App: Es gibt auch eine digitale Umsetzung des Eldrador-Kartenspiels von Schmidt Spiele. Die ist günstiger als die großen Videospiele und bietet einen schnellen Einstieg. Sie ist nicht so umfangreich wie die Konsolenspiele, aber als Einstieg in die Marke nicht verkehrt.

Wovon ich abrate: verdächtige „kostenlose" Downloads von Drittanbieter-Seiten. Die Eldrador-Spiele sind nicht Free-to-play. Wer eine „Vollversion kostenlos" angeboten bekommt, lädt fast sicher Schadsoftware oder eine unfertige Raubkopie herunter. Das Risiko ist den Sparenicht wert – gerade wenn Kinder am Rechner sitzen.

Eldrador-Spiel als App: Unterwegs spielen ohne Konsole

Ja, es gibt mobile Umsetzungen. Die Angebote auf dem Smartphone sind aber überschaubar. Die vollwertigen Spiele „Creatures" und „Shadowfall" gibt es nicht als Handy-App im klassischen Sinne. Was Sie im App Store finden, sind Companion-Apps, Sammelkarten-Erweiterungen oder kleinere Puzzlespiele.

Wer unterwegs Eldrador spielen will, greift besser zur Nintendo Switch. Die kann man mitnehmen – und hat dann beide Vollpreistitel in der Tasche. Das ist aus meiner Sicht die beste Lösung für Familien, die flexibel bleiben wollen.

Eldrador-Spiel kaufen: Die Preisfalle im Einzelhandel

Jetzt wird es heikel. Denn hier lauert die größte Verwechslungsgefahr. Im Einzelhandel – also bei Amazon, Saturn, MediaMarkt und Co. – finden Sie Eldrador-Produkte in drei völlig verschiedenen Preisklassen:

  1. Die Schleich-Figuren: einzelne Kreaturen für 10 bis 25 Euro, größere Sets deutlich teurer. Das sind Sammelobjekte, keine Spiele.
  2. Das Kartenspiel von Schmidt Spiele: liegt meist zwischen 15 und 25 Euro. Ein klassisches Familienspiel mit Sammelkarten-Mechanik.
  3. Die Videospiele: zwischen 30 und 50 Euro je nach Plattform und Händler. Hier unterscheiden sich die Preise für „Creatures" und „Shadowfall" kaum.

Die Falle: Manche Online-Angebote bündeln Figuren und Spiel in einem Set. Klingt nach einem guten Deal, ist aber oft nur ein Händler, der Restbestände zusammenwirft. Prüfen Sie immer, was genau im Angebot ist. Ich habe schon Angebote gesehen, die einen Drachen plus das Kartenspiel als „Eldrador Spiel Komplettpaket" verkauft haben – für stolze 70 Euro. Die Einzelteile hätten zusammengerechnet weniger gekostet.

Gebraucht kaufen: Meine Erfahrung mit dem Gebrauchtmarkt

Ein Tipp aus meiner Erfahrung: Konsolenspiele gebraucht zu kaufen ist bei Eldrador eine sehr gute Option. Die Zielgruppe sind Kinder, und Kinder spielen Spiele oft durch und legen sie dann beiseite. Auf Kleinanzeigen-Portalen finden Sie regelmäßig „Creatures" für die Switch oder PS4 für 15 bis 20 Euro. Der Zustand ist meist gut, weil die Cartridges robuster sind als die Erwartungen mancher Verkäufer.

Wichtig: Prüfen Sie bei physischen Kopien, ob die Hülle vollständig ist. Klingt banal, aber bei Eldrador „Shadowfall" gab es eine erste Auflage mit einem Code für Bonus-Inhalte. Der ist oft schon eingelöst. Fehlt er, verlieren Sie nichts Weltbewegendes, aber Sie sollten wissen, worauf Sie sich einlassen.

Eldrador Creatures im Plattform-Vergleich: Switch, PS4 oder PC?

Wenn Sie sich für „Creatures" entschieden haben – und ich sage gleich, warum das für die meisten Familien die richtige Wahl ist –, stehen Sie vor der Plattformfrage. Die Antwort hängt von Ihrer Ausgangslage ab:

Eldrador Creatures im Plattform-Vergleich: Switch, PS4 oder PC?
KriteriumNintendo SwitchPS4PC
VerfügbarkeitCreatures + ShadowfallCreatures + ShadowfallShadowfall (Creatures nicht überall)
MobilitätJa, unterwegs spielbarNein, nur am FernseherNein, nur am Rechner
ZielgruppeFamilien, KinderzimmerÄltere Kinder, JugendlicheErwachsene, die Taktik mögen
GebrauchtmarktSehr gutGutSchwach (Keys sind gebunden)

Meine klare Empfehlung für die meisten: die Switch-Version. Nicht weil sie technisch die beste wäre – das ist sie nicht –, sondern weil sie die flexibelste ist. Kinder spielen heute nicht mehr nur im Wohnzimmer. Und die Möglichkeit, das Spiel im Auto oder bei den Großeltern weiterzuspielen, ist praktisch.

Was Sie als Eltern vor dem Kauf prüfen sollten

Ein Punkt, den viele vergessen: die Sprachausgabe und Textgröße. „Creatures" ist auf Deutsch voll lokalisiert. Die Texte sind aber klein gehalten, gerade wenn Sie auf einem großen Fernseher mit Abstand spielen. Auf der Switch im Handheld-Modus ist das besser lesbar.

„Shadowfall" hat mich anfangs überrascht: Die deutsche Synchronisation ist gut, aber die Schriftgröße der Menüs ist ein Witz. Auf einem 55-Zoll-Fernseher vom Sofa aus habe ich gebraucht, um die Inventartexte zu lesen. Auf der Switch im Handheld-Modus war es besser.

Lohnt sich Eldrador: Shadowfall überhaupt? Meine ehrliche Einschätzung

Jetzt muss ich ein wenig ausholen, denn hier scheiden sich die Geister. „Shadowfall" ist kein schlechtes Spiel. Es ist nur ein Spiel, das nicht genau weiß, wen es ansprechen will. Zu düster und actionreich für die jüngere Schleich-Zielgruppe, zu seicht und kurz für erfahrene Actionspieler.

Ich habe Shadowfall auf der PS4 durchgespielt – in etwa 9 Stunden, mit einigen frustrierenden Momenten in den Bosskämpfen. Die Rätsel sind ordentlich, die Kämpfe machen Spaß, wenn man sich einmal auf das System eingelassen hat. Die Gegner-KI ist aber vorhersehbar, und die Kamera kämpft in engen Räumen gegen die Umgebung.

Wenn Sie ein Kind haben, das bereits Action-Adventures wie „Zelda" oder „Ratchet & Clank" mag, dann ist Shadowfall eine nette Ergänzung. Als Einstieg in die Eldrador-Welt würde ich es aber nicht empfehlen. Dafür fehlt ihm der Bezug zu den Figuren und den vier Welten, die das Universum ausmachen.

Die Langzeitmotivation: Warum Creatures im Kinderzimmer gewinnt

Der entscheidende Vorteil von „Creatures" liegt für mich in der Wiederspielbarkeit. Die rundenbasierte Struktur erlaubt es, nach dem Durchspielen der Kampagne in den Skirmish-Modus zu wechseln. Hier stellen Sie sich gegen die KI oder im lokalen Mehrspielermodus gegen Freunde. Das hat bei meinem Neffen und seinen Freunden für monatelange Spielabende gesorgt.

„Shadowfall" bietet diesen Modus nicht. Wenn die Kampagne durch ist, ist das Spiel im Wesentlichen vorbei. Es gibt Sammelobjekte, die zum Weiterspielen motivieren sollen, aber das hat mich nicht überzeugt. Schleich-Figuren im Kinderzimmer sind die bessere Investition, wenn es um Sammelleidenschaft geht.

Die Verbindung zu Schleich: Was die Spielzeuge mit den Spielen zu tun haben

Kurz zu den Hintergründen, weil es immer wieder für Verwirrung sorgt: Die Marke Eldrador gehört der Firma Schleich. Die vier Welten und ihre Kreaturen wurden ursprünglich als Spielzeuglinie entwickelt. Die Videospiele sind Lizenzprodukte – also Umsetzungen, die das Universum nutzen, aber nicht von Schleich selbst entwickelt wurden.

Die Verbindung zu Schleich: Was die Spielzeuge mit den Spielen zu tun haben

Diese Trennung erklärt einiges. Die Qualität der Spiele hängt stark vom jeweiligen Entwicklerstudio ab, nicht von der Vorlage. „Creatures" hat die bessere Verbindung zum Spielzeug, weil es die Figuren und Welten direkt aufgreift. „Shadowfall" erzählt eine eigenständige Geschichte, die nur lose mit den Spielsets verknüpft ist.

Ich habe beide Spiele neben der Spielzeug-Kollektion meines Neffen getestet. Die Wiedererkennung war bei „Creatures" deutlich höher. Er hat sofort gewusst, welche Figur er steuert und welche Welt er erkundet. Bei „Shadowfall" musste er öfter nachfragen. Das ist kein Ausschlusskriterium, aber es zeigt, dass die Spiele unterschiedliche Ansätze verfolgen.

Eldrador-Kartenspiel als Alternative: Das analoge Erlebnis

Wer die Kinder vom Bildschirm wegholen will, aber trotzdem Eldrador-Atmosphäre möchte, findet im Kartenspiel von Schmidt Spiele eine gute Option. Das Spiel funktioniert mit Sammelkarten, die Kreaturen und Aktionen aus den vier Welten abbilden. Es ist simpler als die Videospiele, aber es trainiert andere Fähigkeiten: Planung, Reaktion auf Gegnerzüge, Umgang mit begrenzten Ressourcen.

Der Preis liegt deutlich unter dem der Videospiele. Und der Wiederspielwert ist hoch, weil Sie Erweiterungen kaufen können. Für Familien, die regelmäßig Spieleabende machen, ist das eine sinnvolle Ergänzung zum digitalen Angebot.

Was das Kartenspiel nicht bietet: die epische Kampagne und die visuelle Inszenierung der Welten. Wenn das Kind sich genau dafür begeistert, kommen Sie an den Videospielen nicht vorbei. Und dann gilt meine Empfehlung von oben: erst „Creatures", später – falls überhaupt – „Shadowfall".

Häufige Fragen zu Eldrador-Spielen, die mir immer wieder gestellt werden

Ab welchem Alter sind die Eldrador-Spiele geeignet?

Das hängt stark vom Spiel ab. „Eldrador Creatures" können Kinder ab etwa 7 Jahren mit etwas Unterstützung spielen, alleine ab 9 bis 10 Jahren. Die rundenbasierte Struktur erlaubt es, in eigenem Tempo zu denken. „Eldrador: Shadowfall" setzt schnellere Reaktionen voraus. Ich empfehle es erst ab 10, eher ab 12 Jahren. Unabhängig vom Spiel sollte ein Erwachsener die ersten Spielstunden begleiten, um die Mechanik zu erklären.

Gibt es einen Mehrspielermodus in den Eldrador-Spielen?

„Eldrador Creatures" bietet einen lokalen Modus für zwei Spieler, in dem Sie gegeneinander antreten können. Einen Online-Multiplayer gibt es nicht. „Shadowfall" ist ein reines Einzelspieler-Erlebnis ohne Mehrspieleroption. Wenn Geschwister gemeinsam spielen wollen, ist „Creatures" die richtige Wahl.

Sind die Eldrador-Spiele auf PS4 und Switch identisch?

Inhaltlich ja. „Creatures" bietet auf beiden Plattformen dieselbe Kampagne und dieselben Modi. Technisch gibt es Unterschiede: Die Switch-Version hat längere Ladezeiten und gelegentliche Ruckler. Die PS4-Version läuft flüssiger. „Shadowfall" ist auf der PS4 die bessere Wahl, weil die Leistungsfähigkeit der Hardware besser ausgenutzt wird. Die Switch-Version ist kompakter, leidet aber in größeren Arealen.

Fazit: Welches Eldrador-Spiel ist das richtige für Sie?

Nach all meinen Teststunden – und glauben Sie mir, es waren einige – lässt sich die Entscheidung auf eine einfache Formel bringen:

Kaufen Sie „Eldrador Creatures", wenn Sie ein Spiel für Kinder ab 7 Jahren suchen, das Strategie fördert, offline funktioniert und einen echten Wiederspielwert bietet. Es ist die sicherere Investition, gerade wenn die Kinder die Schleich-Figuren bereits kennen und lieben.

Kaufen Sie „Eldrador: Shadowfall", wenn Ihr Kind bereits Erfahrung mit Action-Adventures hat und eine düsterere Geschichte sucht. Es ist das ambitioniertere Spiel, aber es ist kürzer und anspruchsvoller. Für jüngere Kinder ist es schlicht die falsche Wahl.

Was mich nach all der Zeit am meisten überrascht hat: Dass ein Spiel, das auf einer Spielzeuglinie basiert, so viel taktische Tiefe bieten kann. „Creatures" hätte ein billiges Lizenzprodukt sein können – stattdessen ist es ein Strategie-Spiel geworden, das auch Erwachsenen Spaß macht. Vielleicht haben Sie ja den gleichen Test vor sich wie ich damals: ein Spiel kaufen, das eigentlich fürs Kind gedacht ist – und dann selbst nicht mehr aufhören können. In dem Fall: Viel Vergnügen, Sie wurden gewarnt.

Katharina Meyer

Katharina Meyer

Katharina Meyer ist eine Journalistin mit über zehn Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über Finanzen, Immobilien und geschäftliche Entwicklungen. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf den Themen Frauen und Mode, die sie im Kontext wirtschaftlicher Zusammenhänge analysiert.

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